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TdV Aktuell 21.11.2017 - 02:39
 
14.07.2002 Die Vampire in Mainz!
Bericht und Bilder vom Fernsehgarten.






















Sonntagmorgen – 10:00 Uhr – Lerchenberg Mainz – ZDF Gelände. Neben vielen Reisebussen, die unentwegt Menschen ausspucken (Butterfahrtfeeling kommt auf), herrscht hinter den Kulissen schon reger Betrieb. Seit 07:00 Uhr sind die ersten Mitglieder des Fernsehgartenteams am werkeln und um 10:00 Uhr sollen dann auch alle Künstler, die in der Show auftreten, anwesend sein. Das gilt auch für die Stuttgarter Vampire, die an diesem Sonntag Morgen zu ungewöhnlich früher Zeit auf Vampirjagd gehen sollten. Pünktlich um kurz vor 10:00 Uhr regnet es zwar in Strömen – dies tut der guten Laune der Stuttgarter Vampirforscher und –gehilfen sowie des Grafensohnes jedoch keinen Abbruch.

Nur noch etwas mehr als 2 Stunden bis zum Auftritt und schnell, routiniert und eingespielt beginnt die Arbeit in der Garderobe 10. Neben Gitti und Angelina aus der Maske, die am Vorabend noch aus Stuttgart angereist sind, kümmert sich Burkhard – der stellvertretende Kostümleiter - um letzte Änderungen und Hilfe beim dressen. Dies alles unter den kritischen und geschulten Augen von Cornelius Baltus, der Höchstselbst an diesem Morgen noch das Buch des Professors mit Logo und dem Schriftzug der Vampire versieht. Spontane Ideen sind oftmals die besten und nicht umsonst zählt Cornelius zum „Creative Team“ – kreative Ideen hat er genug.

Gegen 11:15 Uhr hat die Maske schon ganze Arbeit geleistet. Aus den Zivilpersonen sind langsam aber sicher die Personen geworden, die von der Bühne der Stuttgarter Musical Hall sehr gut bekannt sind. 11:45 Uhr – Stunde der Wahrheit! Hat die Zeit ausgereicht, sind alle fertig geworden? Die Gästebetreuerin vom ZDF, die die Vampire abholt wird nicht enttäuscht, denn alle sind nicht nur komplett fertig gestylt, sondern brennen schon auf ihren Auftritt. Selbst in so einer Situation, wo Lampenfieber normal wäre, bleibt noch Zeit für den einen oder anderen Gag. Robert D. Marx fand sofort Gefallen am Hals von Sängerin Lutricia McNeal, die sich – wie auf dem Foto zu sehen - ohne große Gegenwehr von Herbert hätte beißen lassen.

12:00 Uhr – die ganz heiße Phase hat für Professor Abronsius (Andreas Bühring), Alfred (Fredrik Wickerts) und Herbert (Robert D. Marx) begonnen. Noch ein letztes kurzes Abpudern und dann ging es auf die zum Glück überdachte Zentralbühne des ZDF-Fernsehgartens. Letzter Check der Kameras und letzte Absprachen mit der Regie und die Bühne gehörte dem „Tanz der Vampire“. Nach kurzer Ansage durch Moderatorin Andrea Kiewel, eigentlich nur „Kiwi“ genannt, begann die Premiere des neuen Medleys, welches eigens für den Fernsehgarten choreographiert wurde. Tanz der Vampire ist im dritten Jahr in Folge im Fernsehgarten. Im ersten Jahr vertreten durch Graf von Krolock und Sarah, die im zweiten Jahr auch noch Alfred im Schlepptau hatten. Nunmehr war klar, dass etwas neues her musste, wenn man auch im dritten Jahr hier wieder mit von der Partie sein will.

Mit dem heute gezeigten Medley hat man zwar – wie bei jedem Medley – nur Ausschnitte aus dem Stück beleuchten können, jedoch mit den Clips aus „Wahrheit“, „Wenn Liebe in Dir ist“ und „Für Sarah“ einen dich repräsentativen Schnitt durch das Stück geschaffen, der den Fernsehgartenzuschauern (und das sind in der Regel Stammseher) einmal mehr Lust auf TdV in Stuttgart gemacht hat.

Sichtlich erleichtert nach dem Auftritt gaben die 3 Künstler noch zahlreiche Autogramme und standen für viele Fotowünsche zur Verfügung. Nach dem Finale bei dem fast schon Partystimmung aufkam hieß es nur noch abschminken, Kostüme einpacken und schon 30 Minuten nach dem Fernsehgarten war der ZDF-Bus mit unseren Vampiren wieder auf dem Weg nach schwäbisch Transsylvanien.

Ein leider nur kurzer TV-Auftritt, der jedoch eine ganze Menge Vorarbeit erforderte. Dienstpläne umschreiben, Hotels buchen, den Transfer koordinieren, Ablaufpläne erstellen und Abstimmungskontakt zum ZDF halten sind nur einige der Arbeiten, die mit solch einem Auftritt zusammenhängen. Nicht vergessen darf man aber, dass dieses Medley neu gewesen ist. Das bedeutet noch einmal, dass das Playback für dieses Medley im Studio eingespielt werden muss, die Choreographie mit den Künstlern erarbeitet und immer wieder geprobt werden muss. Zusammenfassend also „nur“ dreieinhalb Minuten, hinter denen aber sehr viel Arbeit für alle Beteiligten gesteckt hat.

Mehr Fotos Anfang der Woche hier auf der Page.

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