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TdV Aktuell 22.11.2017 - 01:56
 
29.06.2002 Stage Holding - wer ist das eigentlich?
Ein Porträt der Stage Holding jetzt online
















Stage Holding. Das ist ein Name, der in diesen Tagen in aller Munde ist. Aber wer weiß eigentlich genaueres über dieses Unternehmen? Die wenigsten. Wir haben deshalb einmal ein paar Fakten zu diesem Unternehmen zusammengestellt, das vielleicht schon bald der „Global Player“ auf dem Deutschen Musicalmarkt sein wird.

Die Stage Holding hat Ihren Ursprung jedoch nicht in Deutschland, sondern wurde in den Niederlanden gegründet. Die Stage Holding International ist eng mit einem Namen verbunden: „Joop van den Ende“, einer der Mitbegründer von Endemol, jedem Fernsehzuschauer wohl durch „Big Brother“, „Traumhochzeit“ und nicht zuletzt „Wer wird Millionär“ mehr als bekannt. 1998 entschloss sich Joop van den Ende, die Sparte Live-Entertainment selbst zu übernehmen. Das war 1998, der Gründungszeitpunkt der Stage Holding – The International Entertainment Group. Heute ein Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 200 Mio. Euro und mehr als 10 Millionen Besuchern auf 3 Kontinenten im Jahr. Mehr als 3000 Mitarbeiter sind daran beteiligt in 30 Ländern und mit mehr als 70 Lizenz- und Eigenproduktionen ihren Besuchern unvergessliche Theatererlebnisse zu bereiten.

Die Stage Holding Deutschland wurde im April 2000 in Hamburg gegründet, zeitgleich mit der „neuen“ STELLA Entertainment AG, die sich als Tochter der DEAG zu diesem Zeitpunkt nach der Insolvenz auf dem Markt neu aufstellt. Schon im Mai 2000 gelang der Stage Holding mit dem Kauf der Produktion „Buddy – Das Musical“ und dem Theater im Hamburger Hafen der Eintritt in die deutsche Musicallandschaft. ELISABETH feierte am 22. März 2001 Deutschlandpremiere im Colosseum in Essen und Buddy verabschiedete sich am 07.April 2001 aus dem schwimmenden Theater in Hamburg. Mit dem Abschied von Buddy fiel der Startschuss zu einem 7-monatigen gewaltigen Umbau, der aus dem Buddy Theater die neue Heimat für Disney´s DER KÖNIG DER LÖWEN machte. Dieser feiert am 02.12.2002 umjubelte Premiere in Hamburg und wegen der extrem großen Nachfrage wurde der Kartenvorverkauf bereits bis März 2003 geöffnet. Die Einführung des Löwenkönigs wurde von einer beispiellosen Werbekampagne begleitet, die ihren Höhepunkt in einem mehrseitigen Beitrag im STERN hatte, dem als Bonus noch eine Promo-CD mit einigen Stücken beigeheftet war.

In diesen nunmehr zwei Jahren seit Gründung in Deutschland kann die Stage Holding eine äußerst positive Bilanz ziehen. Maik Klokow, Geschäftsführer der Stage Holding Deutschland resümiert: „Mit den sensationellen Erfolgen von ELISABETH und Disney´s DER KÖNIG DER LÖWEN haben wir der Musical-Szene in Deutschland wieder neue Impulse gegeben und für positive Schlagzeilen gesorgt.

Am 30. April 2002, wenige Stunden nach bekannt werden der STELLA-Krise hat die Stage Holding die wirtschaftliche Verantwortung für das Operettenhaus Hamburg übernommen und allen Mitarbeitern die ausstehenden Gehälter per Scheck ausbezahlt. Nach der Derniere von Oh what a Night am vergangenen Sonntag beginnen nun die Arbeiten für das nächste Stück, das die Stage Holding auf den deutschen Markt bringen wird: Im November 2002 wir im Operettenhaus nach erfolgreichen Premieren in London, New York und Toronto die Premiere von MAMMA MIA!, dem Musical mit den Hits von ABBA stattfinden.

Mit dem geplanten Umzug der Stage Holding aus dem ASTRA Hochhaus in die Hamburger Speicherstadt wird die Stage Holding nochmals positive Impulse setzen. Ende 2002 werden Joop van den Ende und Maik Klokow eine Theater und Musicalakademie in der Speicherstadt eröffnen. Die Akademie hat es sich zum Ziel gesetzt, Talente in der Bereichen Gesang, Tanz und Darstellung, aber auch für die Produktion von Theater- und Musicals ausbilden und fördern.

Für 2004 ist dann WIND OF CHANGE geplant. Zusammen mit den Scorpions, hier namentlich Klaus Meine und Rudolf Schenker, arbeitet die Stage Holding an ihrer ersten deutschen Eigenproduktion mit dem Thema Berlin von 1960 – 1989. Neben bekannten Songs wird das Stück mit 15 neuen Songs der Scorpions im Frühjahr 2004 in Berlin Premiere feiern.

Mit derzeit 80 Mitarbeitern in Deutschland und einem Jahresumsatz von ca. 80 Millionen Euro kann man die Stage Holding schon zu einem der ganz großen im deutschen Musicalgeschäft zählen. Mit einem kleinen Unterschied – Hier werden keine Aktien auf den Markt geworfen, wo Aktionäre sich um die Erträge sorgen.

Die Philosophie der Stage Holding liest sich wie folgt:

„Künstlerische Qualität und das sensible Begleiten von kreativen Prozessen stehen für jede Produktion
an erster Stelle. Unser Ziel ist es, begeisternde Sprech-, Tanz-, und Musiktheater-Produktionen auf die
Bühne zu bringen. Darüber hinaus ist Theater für uns ein Forum für Kunst, Unterhaltung und Begegnung.“

Das hört sich gut an – wir warten also sehr gespannt auf den Montag!

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